Ort der Erinnerung – Ort der Bildung – Ort der Begegnung

ein Konzept des Arbeitskreis Villa Buth


Die Villa Buth zählt zu den wenigen authentisch erhaltenen Orten nationalsozialistischer Verbrechen im Rheinland. Sie macht sichtbar, dass die Geschichte des Holocaust auch im Westen Deutschlands begann und bis heute nachvollziehbare Spuren hinterlassen hat.

Das Konzept des Arbeitskreises verbindet historische Erinnerung mit politischer Bildung. Dauer- und Sonderausstellungen thematisieren die Geschichte der Villa Buth, die NS-Zeit in der Region sowie Themen wie Zwangsarbeit, Verfolgung und Wiederaufbau.

Die Gedenkstätte soll zudem Raum für Forschung, Austausch und Begegnung bieten. Vorgesehen sind Archiv- und Recherchemöglichkeiten, Seminarräume sowie multimediale Ausstellungen mit Filmen, Podcasts und Biografien. Original erhaltene Räume der Villa sollen die Geschichte der Internierten nachvollziehbar machen.

Träger des Projekts ist die geplante „Stiftung Gedenkstätte Villa Buth“, die Sanierung, Erhalt und Betrieb langfristig sichern soll. Unterstützt wird das Vorhaben durch Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, öffentlichen Institutionen, Unternehmen und Denkmalpflegeorganisationen. Ziel ist ein dauerhafter Ort des Erinnerns, Lernens und gesellschaftlichen Austauschs.

Die Präsentationsfolien mit dem ausführlichen Gedenkstättenkonzept können hier als PDF heruntergeladen werden:


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