Bundesweite Aufmerksamkeit für die Villa Buth
Mit einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung wurde die Villa Buth im Juni auch mit bundesweiter Aufmerksamkeit beleuchtet. Am 23.06.2026 erzählt Christoph Koopmann die Geschichte der Villa über persönliche Erinnerungen. Im Mittelpunt steht Friederike Goertz, die als achtjähriges Mädchen in der Villa interniert war. Die Erzählung beginnt mit der Puppe ihrer später ermordeten Freundin Anita Lichtenstein und verbindet dieses emotionale Motiv mit der historischen Bedeutung der Villa. NS-Verfolgung wird so anhand diese persönlichen Schicksals und konkreter Erinnerungsstücke greifbar.
Anschließend wechselt der Artikel von der persönlichen Ebene zur aktuellen Kontroverse um den möglichen Abriss. Die öffentliche Diskussion wird als Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen, Denkmalschutz und Erinnerungskultur dargestellt. Der Eigentümer verweise auf die hohen Sanierungskosten, während engagierte Bürger, Historiker und Denkmalschützer den Erhalt des Gebäudes als Erinnerungsort fordern. Jülichs Stadtpolitik reagiere zurückhaltend, während der LVR deutlich vor dem politischen Signal eines Abrisses warne.
Der Artikel ist bei der Süddeutschen Zeitung (mit Abo) abrufbar.
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